HÄUFIGE FRAGEN

Was soll ich zu meiner Augenuntersuchung mitbringen? Wann muss mein Kind das erste mal zu einer Augenuntersuchung? Was ist der Unterschied zwischen Grünem Star und Grauem Star?

Wir bemühen uns, auf all Ihre Fragen eine verständliche Antwort zu geben – hier finden Sie eine kleine Auswahl an häufig gestellten Fragen & Antworten. Eine detaillierte Diagnose sowie ein umfassendes Arztgespräch erwartet Sie an ihrem persönlichen Termin in der Augenpraxis St. Valentin.

Allgemein

Als Wahlärzte bieten wir Ihnen eine rasche Terminvergabe sowie kurze Wartezeiten. Wir nehmen uns ausreichend Zeit für die Diagnose und Therapie sowie für Ihre individuellen Bedürfnisse.
Sie können nach der Untersuchung die Honorarnote in Bar oder bequem per Bankomat begleichen. Gerne reichen wir diese bei Ihrer Krankenversicherung für Sie ein. Die Höhe der Rückerstattung ist abhängig von Ihrer Krankenversicherung.
Wir bitten Sie zur Erstuntersuchung Ihre aktuellen Brillen, bestehende Befunde sowie derzeit verwendete Augentropfen mitzunehmen.
In der Regel dürfen Sie nach einer Untersuchung selbstständig mit dem Auto nach Hause fahren. Es besteht allerdings die Möglichkeit, dass Sie für eine genauere Untersuchung der Netzhaut pupillenerweiternde Augentropfen verabreicht bekommen. Ist dies der Fall, empfehlen wir eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder in Begleitung. Bei Unklarheiten fragen Sie bitte bei der Terminvereinbarung nach.
Im Notfall können Sie selbstverständlich auch ohne Termin während unserer Ordinationszeiten in die Praxis kommen. Außerhalb unserer Öffnungszeiten bitten wir Sie, sich im nächsten Krankenhaus in Ihrer Nähe behandeln zu lassen:
Krankenhaus Steyr
Kepleruniversitätsklinikum Linz
Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Linz
Krankenhaus St. Pölten
 

Mit Kindern in die Augenpraxis

Die Sehleistung des Auges entwickelt sich im Laufe der ersten Lebensjahre. In dieser Zeit lernt ein Kind „scharf“ zu sehen. Die Sehentwicklung ist rund um das 12. Lebensjahr abgeschlossen.

Die Hauptursachen für eine Sehschwäche bei Kindern sind Schielen und ein Dioptrien-Unterschied zwischen beiden Augen. In beiden Fällen wird vom Gehirn hauptsächlich das bessere Auge zum Sehen verwendet und das schlechtere ausgeblendet.
Wir nehmen uns vor allem bei Kindern und Jugendlichen ausreichend Zeit für eine ganzheitliche Untersuchung, um Sehschwächen frühzeitig zu erkennen.
Im Rahmen der Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen gibt es zwei wichtige Augenuntersuchungen:

Die erste im 10. – 14. Lebensmonat wird meist im Rahmen der normalen Kinderuntersuchung durchgeführt. Hier wird vor allem festgestellt ob Schielen oder andere gravierende Augenveränderungen vorliegen. Bei Risiko-Faktoren wie einer Frühgeburt oder Schielen in der Familie sollte auch diese Untersuchung in der Augenpraxis erfolgen.

Die zweite im 22. - 26. Lebensmonat ist besonders wichtig. Hier überprüfen wir Sehleistung, Dioptrien, Augenfehlstellungen, eventuelles Schielen und untersuchen das komplette Auge inklusive Netzhaut und Sehnerv.
Um die Dioptrien genau zu bestimmen müssen die Pupillen des Kindes mit speziellen Augentropfen erweitert werden, da es sonst zu fehlerhaften Messergebnissen kommt. Die Dioptrien der Augen können sich im Wachstum verändern. Wir empfehlen daher eine weitere Augenuntersuchung vor Schuleintritt um mögliche Leistungseinschränkungen durch Sehschwäche zu vermeiden.
Eine Sehschule ist eine besondere Einrichtung in der Augenheilkunde, wo gemeinsam mit speziell ausgebildeten Orthoptist/-innen Menschen mit Sehschwäche, Schielen oder Augenzittern behandelt werden. Dies betrifft Patientinnen und Patienten aller Altersgruppen.
In unserer Sehschule sind wir besonders auf Augenerkrankungen und Sehschwächen im Kindesalter spezialisiert. Hier lesen Sie Genaueres zur Ausbildung und zum Berufsbild der Orthoptist/-innen.
 

Rund ums Auge

Als Grauer Star (medizinisch: „Katarakt“) wird eine Eintrübung der Augenlinse bezeichnet. Dies ist auf den Alterungsprozess des Auges zurückzuführen. Da durch eine trübe Linse weniger Licht ins Auge kommt führt dies mit der Zeit zu einer Sehbeeinträchtigung. Der Graue Star kann mittlerweile schnell und komplikationsarm operiert werden.
Als Grünen Star (medizinisch: „Glaukom“) bezeichnet man einen Schaden des Sehnervens, der zu Ausfällen im Gesichtsfeld führt.
Ein Glaukom ist gefährlich, denn einmal aufgetretene Defekte im Gesichtsfeld bleiben das restliche Leben bestehen. Der Grüne Star ist in Österreich immer noch der zweithäufigste Grund für Erblindung.
Die Hauptursache für ein Glaukom ist ein erhöhter Augendruck. Dieser ist meist nicht spürbar und der Grüne Star schreitet lange Zeit unbemerkt fort. Rechtzeitig erkannt können weitere Schäden großteils verhindert werden. Aus diesem Grund ist Früherkennung & Therapie zur Vermeidung von bleibenden Seheinschränkungen unumgänglich.
Erfahren Sie wie der Grüne Star zu seinem Namen kam.
Die Bezeichnung „Trockenes Auge“ führt oftmals zu Verwirrung, weil es sich meistens gar nicht um ein ausgetrocknetes Auge handelt.
Vielmehr wird damit eine mangelhafte Benetzung des Auges oder eine suboptimale Zusammensetzung des Tränenfilms bezeichnet. In manchen Situationen (Wind, Klimaanlage, heiße Luft, Hormonveränderungen, Medikamente, Bildschirmarbeit) verliert dieser Tränenfilm seine Stabilität und es kommt zu einer leichten Augenreizung. Dies macht sich als Brennen, Jucken, Kratzen oder auch als Rinnen des Auges bemerkbar.
In sehr seltenen Fällen handelt es sich wirklich um ein „Trockenes Auge“, bei dem zu wenig Tränenflüssigkeit produziert wird.
Die Therapie passen wir deshalb immer individuell auf den jeweiligen Menschen und seine Bedürfnisse an.
Die Makuladegeneration wird umgangsprachlich auch „Netzhautverkalkung“ genannt. Dabei bilden sich Ablagerungen am Punkt des schärfsten Sehens (der Makula). Diese führen zu einer Einschränkung des zentralen Sehens, so als wäre in der Mitte Ihres Blickfelds ein unscharfes Feld.
Die Makuladegeneration ist eine klassische Alterserscheinung des Auges, die normalerweise erst ab dem 60. Lebensjahr auftritt. Wir erstellen gerne Ihr persönliches Risikoprofil und beraten Sie über mögliche Behandlungsmethoden.