Augenpraxis St. Valentin Blog

Mit dem Baby in die Augenpraxis

MutterKindPass-Untersuchung

Mit dem Baby in die Augenpraxis

Warum muss mein Kind zum Augenarzt? Was passiert bei der Mutter-Kind-Pass Untersuchung?

Wenn ein Kind auf die Welt kommt hat es noch nicht die vollständige Sehleistung. Diese entwickelt sich erst im Laufe der ersten Lebensjahre. In dieser Zeit ist es besonders wichtig mögliche „Störfaktoren“ der Sehentwicklung zu erkennen und zu behandeln, damit die Kinderaugen auch lernen „scharf“ zu sehen.

MutterKindPass-Untersuchung
Ein Neugeborenes sieht anfangs noch sehr verschwommen. (Foto: © koco.at)

Wieviel sieht mein Kind eigentlich?
Ein Neugeborenes sieht in den ersten Wochen noch sehr verschwommen und hauptsächlich Umrisse (wie z.B. Gesichter). Babys sind außerdem kurzsichtig und sehen nur ca. 30 cm weit. Da die Kleinen auch Schwierigkeiten haben Farben zu unterschieden reagieren sie hauptsächlich auf helle Farben und Kontrastunterschiede (schwarz/weiß).

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Augen auf zu Schulbeginn

Augenpraxis St. Valentin Kinder-Untersuchung

Augen auf zu Schulbeginn

Der erste Schultag steht vor der Tür – für Taferlklassler, aber auch für die Eltern, beginnt nun eine aufregende Zeit. Damit es mit dem Lesen, Schreiben und Rechnen gut klappt, sollten Kinder vor Schulbeginn auf mögliche Sehschwächen wie Kurz- oder Weitsichtigkeit untersucht werden.

Die Entwicklung der vollständigen Sehschärfe dauert bis zum zehnten, bei manchen Kindern sogar bis zum zwölften Lebensjahr. In dieser Phase sind die Kleinen besonders gefährdet für die Entwicklung einer Fehlsichtigkeit. Diese bemerkt man oft rund um den Schulbeginn, wenn die Augen der Kinder besonders gefordert sind.

Vor Schulbeginn mögliche Fehlsichtigkeiten frühzeitig erkennen
Vor Schulbeginn mögliche Fehlsichtigkeiten frühzeitig erkennen. (Foto: © koco.at)

Die Welt aus Kinderaugen sehen
Rund 80% unserer Informationen werden mit den Augen aufgenommen und beschäftigen dabei ca. ein Viertel unseres Gehirns. Bei Geburt ist ein Neugeborenes meist kurzsichtig, sieht noch sehr unscharf und noch keine Farben. Ab den 6. Monat beginnt es Gegenstände außerhalb seiner Reichweite zu erkennen und danach zu greifen. Ein einjähriges Kind besitzt etwa 50 Prozent der Sehschärfe eines Erwachsenen.

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Was ist eigentlich der Grüne Star?

So in etwa sehen GlaukompatientInnen die Welt: Das Gesichtsfeld wird immer kleiner...

Was ist eigentlich der Grüne Star?

Der Begriff „Grüner Star“ führt oft zu Verwirrung, da dieser leicht mit dem „Grauen Star“ verwechselt werden kann. Die medizinische Bezeichnung dafür lautet „Glaukom“. Ein Glaukom ist eine Erkrankung des Sehnervs.

Der Begriff „Grüner Star“ entstand eigentlich durch eine Fehlübersetzung eines Arztes. Dieser übersetzte das französische Wort „glaucome“ irrtümlich als „Grüner Star“. Der ursprünglich aus dem Griechischen stammende Begriff „glaukos“ bedeutet soviel wie „hell“, „leuchtend“, oder, das Meer betreffend, „grün-bläulich“. Die Bezeichnung „Grüner Star“ hält sich hartnäckig, obwohl an einem Glaukom überhaupt nichts grün ist.

So in etwa sehen GlaukompatientInnen die Welt: Das Gesichtsfeld wird immer kleiner...
So in etwa sehen GlaukompatientInnen die Welt: Das Gesichtsfeld wird immer kleiner … (Foto: © koco.at)

Wenn die Sicht immer enger wird
Auch in der heutigen Zeit der modernen Medizin kann ein Glaukom noch immer zur Erblindung führen, da man es sehr lange selber nicht bemerkt.

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